Arbeitsprozess

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Schreiben: Qual oder Trost? Freud‘ oder Leid?

Philip Roth riet angeblich vor Kurzem einem jungen Autor, mit dem Schreiben aufzuhören, solange er noch könne, denn es sei die reine Qual. So berichtet es der junge Autor in einem Artikel für die Paris Review. Daraufhin schrieb Elizabeth Gilbert, Autorin von Eat, Pray, Love  einen Artikel, in dem sie Roth vehement widerspricht und Schreiben […]

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Scrivener: das weltbeste Schreibprogramm

Manche Leute, die Romane schreiben, denken sich als allererstes die komplette Handlung aus. (Man nennt das „Plotten“, ich weiß, aber ich finde das Wort blöd.) Sie wissen dann, was am Anfang passiert und was am Ende raus kommt und welche Turbulenzen dazwischen stehen. Andere schreiben erstmal das, was ihnen einfällt, und vertrauen darauf, dass sie […]

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Über das Sachbuchschreiben: Blogwichtel-Artikel von Britta Freith

Im tollen Netzwerk für Frauen in Textberufen Texttreff, bei dem ich Mitglied bin, gibt es die schöne Tradition des Blogwichtelns. Im Dezember schreiben wir füreinander Blogbeiträge; dabei wird vorher ausgelost, wer für wen schreibt. Ich hatte das große Glück, Britta Freith als Gastbloggerin zu erlosen, worüber ich mich sehr freue, weil Britta nicht nur gut […]

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Viel zu tun (mit Zeitplan zum Runterladen)

Hier braucht jemand Hilfe und ein U. Unten gibt es wenigstens Zeitplanungshilfe Wie wahrscheinlich fast alle Menschen, die ich kenne (und die allermeisten derer, die ich nicht kenne), arbeite ich normalerweise an mehrern Sachen gleichzeitig. Nicht gleichzeitig-in-dieser-Minute, aber schon gleichzeitig-in-dieser-Woche. Abwechslung durch andere Aufgaben: bei zu viel Arbeit fast so schön wie Pausen (aber auch […]

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Buchempfehlung für kreative Menschen mit Hang zu Stimmungstiefs: The Van Gogh Blues

Vincent van Gogh war kein rundum glücklicher, ausgeglichener Mensch. Für Eric Maisel, Autor von The Van Gogh Blues: The Creative Person’s Path through Depression, litt van Gogh unter Depressionen, die durch eine Sinnkrise verursacht wurden. Schöpferische Menschen sind für Sinnkrisen dieser Art besonders empfänglich, so Maisel, weil ihnen Sinn und Bedeutung nicht egal sind. Im […]

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Kreuzberger Katzen-Content und 4-(bzw. 2-)Spalten-Methode

Heute ist Frühlingsanfang, und so fühlt es sich auch an. Im Görlitzer Park weht der Müll sacht im Wind, am Paul-Lincke-Ufer sitzen all diejenigen in den Restaurantablegern direkt am Kanalufer, denen noch keine der dort ansässigen Ratten über die Füße gelaufen sind (mir schon, zum Glück bin ich nicht rattophob). Und an den Hauswänden in […]

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Die Tücke des Perfektionismus

Dass Perfektionismus jede Kreativität im Keim ersticken kann, weiß inzwischen jeder. Das eigentliche Problem dabei ist, dass man sich selbst nie für perfektionistisch hält. Viele Leute behaupten zwar, perfektionistisch zu sein, aber in den Momenten, in denen sie es wirklich sind, finden sie sich vollkommen (haha) vernünftig. Sich und ihre Ansprüche.

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Schreiben zwischen Büchern

Ich kann nicht zuhause schreiben. Also gehe ich meistens in ein Café, dessen Namen ich nicht nennen werde, weil es sowieso manchmal zu voll ist. In dem Café sitzen oft Mütter mit ihren Kindern und vielen Kinderwagen. Dabei liegt es nicht in Prenzlauer Berg.