Viel zu tun (mit Zeitplan zum Runterladen)

Mauertext "Ich brach auch Hilfe"
Hier braucht jemand Hilfe und ein U. Unten gibt es wenigstens Zeitplanungshilfe

Wie wahrscheinlich fast alle Menschen, die ich kenne (und die allermeisten derer, die ich nicht kenne), arbeite ich normalerweise an mehrern Sachen gleichzeitig. Nicht gleichzeitig-in-dieser-Minute, aber schon gleichzeitig-in-dieser-Woche.

Abwechslung durch andere Aufgaben: bei zu viel Arbeit fast so schön wie Pausen (aber auch nur fast)

Einer der Vorteile davon ist, dass man sich von einer Aufgabe mit einer anderen Aufgabe ablenken kann und trotzdem noch vorankommt. Jedenfalls solange man das nicht zu exzessiv betreibt. In den letzten Wochen musste ich zum Beispiel eine lange und nicht sehr abwechslungsreiche Übersetzung machen und war froh wie sonst selten, wenn ich zwischendurch ein bisschen den Kurs für meine Studenten vorbereiten durfte.

Der tolle Wochenübersichtsplan zum Ausdrucken

Weil ich mit großen Projekten nicht gerne anfange, sondern immer lieber kleinere dazwischen schiebe, komme ich regelmäßig in Bedrängnis. Außerdem nehme ich immer gerne neue Sachen an, das ist wie ein Reflex. Damit ich eine etwas bessere Vorstellung habe, wie viel Zeit eigentlich noch so übrig ist für alles, habe ich mir einen Zeitplan gebastelt, den ich sehr viel besser finde als alle Kalender, die ich bisher hatte. Nicht ästhetischer, wohlgemerkt! Es gibt sehr viel schönere Kalender, zumal die gebunden sind und nicht nur blöde Ausdrucke. Aber mit den blöden Ausdrücken kann ich richtig gut arbeiten. Darum gibt es sie hier nun zum Runterladen. Viel Spaß!

Wochenplan zum Ausdrucken

Zur Erklärung: Ganz oben schreibt man die wichtigsten Dinge rein, die man auf gar keinen Fall vergessen sollte. Man könnte es auch „Wochenziele“ nennen, aber das klingt nicht schön. In die bunten Felder der Tabelle schreibt man die Namen der Projekte, an denen man gerade arbeitet (z.B. Website-Texte XY, Seminar ABC, Weltmachtübernahme) und in die Spalten darunter die konkreten Dinge, die man für jedes Projekt in der Woche machen will (z.B. Webtexte Bereich Unternehmen, Seminaraufgaben, mächtige Menschen kennen lernen). In den praktischen Wochenplan trägt man ein, was man wann machen will und natürlich was sonst noch an Terminen ansteht.

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11 Comments

  1. Der ist aber hübsch, danke! Allerdings neige ich dazu, solche Pläne ein paar Wochen zu benutzen und sie dann ganz plötzlich wieder zu vergessen ;-).

    Kommentar by Ingrid on 5. Juli 2012 at 15:45

  2. Ich vergesse sowas zwischendurch auch, das ist dann wohl ein Zeichen, dass ich es gerade nicht brauche. Fällt bei selbst datierten Wochenplanblättern auch nicht so auf wie bei fertigen Kalendern, die machen mir immer ein schlechtes Gewissen, wenn monatelang alles frei ist.

    Kommentar by RitterJulia on 5. Juli 2012 at 15:52

  3. Ich hatte mir auch so einen Kalender gebastelt, allerdings einen Quartalskalender, damit ich auch die Übersicht über längerfristige Buchprojekte behalte. Tja, ich glaube ich bin nicht so der Kalender-Typ – selbst der vom ersten Quartal liegt noch ziemlich jungfräulich da. Was ich aber immer mache, ist, dass ich handschriftlich recht detaillierte To-do-Listen führe und die einzelnen Punkte nach Wichtigkeit markiere. Das funktioniert auch ganz gut.

    Kommentar by Andrea on 5. Juli 2012 at 16:53

  4. Das ist ja raffiniert. DANKE! Ich werde es mal ausprobieren – denn genau dieses Problem mit den vielen Parallelprojekten und DEM einen großen darunter, das man so gern erst mal beiseite schiebt und bei dem man dann in Bedrängnis gerät, kenne ich nur zu gut ;)

    Kommentar by ladyschaft on 5. Juli 2012 at 17:51

  5. Dein Kalender kommt so was von wie gerufen! Ich bin k. o. Ich habe noch diverse Projekte in der Abschlussphase. Eigentlich will ich keine neuen Kunden bis September annehmen – oder nur keine neuen Projekte? Ganz gewiss möchte ich ein bisschen freie Sommerzeit für meinen Liebsten und mich.

    Hab mir grad viele Julia-Kalenderwochenblätter ausgedruckt – bis in den September, und sie auf ein schickes Klemmbrett geheftet. Fühlt sich schon an wie Ferienbeginn. :-)

    Fühlt sich auch an wie:
    Summertime, And the livin‘ is easy

    Danke Dir! Und einen schönen Sommer Dir und Deinem/Deinen Liebsten!

    Friederike

    Kommentar by Friederike M. Schmitz on 6. Juli 2012 at 20:04

  6. Ha, genau, auf ein Klemmbrett klemm ich die auch immmer, und dazu so eine Halbjahresübersicht für entfernte Termine. Funktioniert gut! Und über den letzten beiden Wochenplänen steht fett und rot mit Edding geschrieben: „Keine weiteren Aufträge annehmen!“ Jetzt nähert sich aber die Extremphase ihrem Ende und ich freu mich auf Neues. Euch auch einen schönen easy living summer!

    Kommentar by RitterJulia on 6. Juli 2012 at 20:37

  7. Das, was du beschreibst, kenne ich auch zur Genüge. Gerade jetzt tanzen viele verschiedene Projekte Tango auf dem Tisch. Da kommt dein Plan wirklich wie gerufen – Danke schön fürs Teilen!

    Kommentar by Doreen on 7. Juli 2012 at 08:23

  8. Ich probiere das jetzt mal aus, danke fürs Weitergeben. :)

    Kommentar by Andrea on 7. Juli 2012 at 13:00

  9. vielleicht freut es dich ja, dass ich diesen kalender zwei jahren nach deinem einstellen hier zufällig (google: wochenplan zum ausdrucken) finde, ihn ausdrucke in vorbereitung auf eine familiäre zeitplanungssession und mich sehr darüber freue. vielen dank!

    Kommentar by paula on 17. August 2014 at 20:06

  10. Hallo Paula, das freut mich sogar sehr! Ich hatte zwischendurch eine Kalenderphase, bin jetzt aber auch wieder beim Zeitplan gelandet, weil ich ihn übersichtlicher finde. Viel Erfolg damit!

    Kommentar by RitterJulia on 18. August 2014 at 11:03

  11. Esther

    Da meine Familie und ich immer wieder uns „umorganisieren“ und gleichzeitig viele „Projekte“ zu erledigen sind, bedanke ich mal für die Vorlage und erzähle später ob sie benutzt worden ist und genau wie. Schöne Grüße!

    Kommentar by Esther on 1. März 2015 at 23:26

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