Kreuzberger Katzen-Content und 4-(bzw. 2-)Spalten-Methode

Katze an Berliner HauswandHeute ist Frühlingsanfang, und so fühlt es sich auch an. Im Görlitzer Park weht der Müll sacht im Wind, am Paul-Lincke-Ufer sitzen all diejenigen in den Restaurantablegern direkt am Kanalufer, denen noch keine der dort ansässigen Ratten über die Füße gelaufen sind (mir schon, zum Glück bin ich nicht rattophob). Und an den Hauswänden in der Skalitzer Straße werfen bei so schönem Sonnenschein sogar die aufgemalten Katzen Schatten.

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Ich habe vor einiger Zeit angefangen, eine sehr reduzierte Version der „4-Spalten-Methode“ auszuprobieren, die Jürgen vom Scheidt in „Kreatives Schreiben – HyperWriting“ vorstellt. Vom Scheidt empfiehlt, auf riesengroßen Blättern zu schreiben, die in vier Spalten aufgeteilt sind. Eine für den eigentlichen Text, eine für ein „projektbegleitendes Tagebuch“, eine für Ergänzungen zum Schreibprojekt und eine für Einfälle zu anderen Projekten. Erstens habe ich keine Lust, riesige Papierbögen mit mir rumzutragen, zweitens würde es mich komplett überfordern zu entscheiden, in welche der drei nicht-Text-Spalten eine Idee einzuordnen ist. Also beschränke ich mich auf zwei Spalten bzw. auf die jeweils linken und rechten Seiten eines Notizbuchs. Das funktioniert eigentlich ganz gut und ist wider Erwarten übersichtlicher, als wenn ich alles nach- bzw. durcheinander schreibe, wie es mir einfällt.

One Comment

  1. Ina

    Ja, das Kreuzberger Frühlingserwachen, wie idyllisch das immer ist … sehr authentisch und stimmungsvoll beschrieben, danke für diesen Frühlingsgruss!

    Kommentar by Ina on 21. März 2012 at 14:36

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